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aus: Werner's Musiklehre

Fünf Linien und ein Schlüssel: Die Notenzeile.

Eine Notenzeile besteht aus fünf übereinanderliegenden Linien. Diese werden von unten nach oben gezählt. Ebenso die Räume zwischen den Notenlinien.

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Die Noten können auf oder zwischen den Linien stehen. Je höher ihre Position, desto höher (heller) klingen sie und umgekehrt. Bleibt nur noch festzulegen, an welcher Stelle in der Notenzeile welcher Ton steht. Um diese Frage zu klären, schließt man die Notenzeile mit einem Notenschlüssel auf. In unseren Noten ist das meistens der so genannte Violinschlüssel. Man nennt ihn auch G-Schlüssel, weil dort wo er mit seiner großen Schleife die zweite Linie in der Notenzeile umschließt, der Ton g' zu stehen kommt.

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Da der Violinschlüssel über die fünfte Notenlinie hinausragt, schließt er mit der oberen Schleife das hohe g'' ebenso ein. So finden alle Töne unserer Tonleiter ihren Platz. Da die Reihenfolge der Töne innerhalb der Tonleiter natürlich gleich bleibt, erhalten wir folgende Verteilung der Töne auf unsere Notenzeile:

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Ein zweiter Notenschlüssel ist auch sehr gebräuchlich: Der Bassschlüssel oder F-Schlüssel. Wie der Name schon erahnen lässt, wird er für die tiefen, dunklen Töne verwendet. Er gibt den Ton f auf der vierten Notenlinie an. Mit Hilfe unserer Tonleiter können wir schnell die Position aller Töne festlegen:

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Vor allem bei Chornoten trifft man noch einen weiteren Notenschlüssel an: Den Tenorschlüssel. Er besteht aus dem Violinschlüssel (wie oben), hat aber unterhalb noch eine kleine Acht. D.h., die Töne sollen um genau eine Tonleiter tiefer klingen als bei einem normalen Violinschlüssel.

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Unter Musikern ist auch noch der C-Schlüssel bekannt. Die Bratschen-Noten in einem Orchester sind z.B. so notiert. In einem Chor kommt er bei einer modernen Notenausgabe nicht mehr vor.