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Die Glocken der Klosterkirche („Fatimakirche“)

Aus der Pfarrchronik ersehen wir, dass die Klosterkirche St. Kunigund 1. März 1939 neue Glocken bekam. Eine Ave-Maria und eine Josephsglocke (Stimmung c’’ und es’’). H.H. Pfarrer Wolfrum, damaliger Kommorant beim Kunigundsbenefizium, der persönlich viel für die neuen Glocken geopfert, vollzog den Weiheakt zum Patrozinium der Klosterkirche. Am 3.3.1939 läuteten die Glocken zum ersten Mal. Wie auch bei der Stadtpfarrkirche musste im Januar 1942 die St. Kunigundskirche ihre beiden Glocken abliefern.

Glocken 1939

Nach Kriegsende kamen am 13. September 1948 endlich zwei neu gegossene, schon lange erwartete Glocken für die Klosterkirche in Tirschenreuth an. Tags darauf wurde ein feierlicher Empfang der zwei Glocken am Bahnhof abgehalten; auf schön geschmücktem Wagen wurden sie in farbenfrohen Zuge unter erfreulicher Beteiligung der Bevölkerung zur Klosterkirche geleitet. Die kleine Glocke wurde geweiht zu Ehren der Heiligen Schutzengel unserer Kinder, die große Glocke zu Ehren der Großen Heiligen Theresia – dem Gedenken der Mutter Theresia Gerhardinger, der Stifterin des Ordens der Armen Schulschwestern. Schließlich läuteten am 23. September 1948 die neuen Glocken der Klosterkirche zum ersten Male. Sie künden den Tod von H.H. Pfarrer Rath, Benefiziat an der Klosterkirche. Er kränkelte zwar schon lange, starb aber unerwartet schnell.

Heilige Schutzengel
obere Glocke: Heilige Schutzengel,
Stimmung E, Durchmesser 58 cm x Höhe 50 cm
Stundenschlag (viertel Stunde)

Heilige Theresia
untere Glocke: Heilige Theresia,
Stimmung Cis, Durchmesser 70 cm x Höhe 60 cm
Stundenschlag (ganze Stunde)



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